Bürgermeister, CDU und Linke verhindern Beteiligung am landesweiten Meldeportal „MAERKER“

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Prenzlau – Nachdem der Bürgermeister der Stadt Prenzlau und die Fraktionen der CDU und Die Linke in der Prenzlauer Stadtverordnetenversammlung eine zeitgemäße und digitale Bürgerbeteiligung verhindert haben, wächst bei der SPD der Unmut.

 „Hier wurde mit ganz schwachen Argumenten und Ausreden ein tolles und unkompliziertes Projekt abgelehnt“, so Olaf Himmel (SPD).

„Ich kann nicht verstehen, dass dieser Antrag keine Mehrheit gefunden hat. Aber vielleicht bringt der Bürgermeister die Idee in ein paar Wochen ja selbst ein – dann ist das Projekt bestimmt mehrheitsfähig“, reagiert Himmel verärgert.

„Es wäre allen geholfen, wenn man Missstände in der Stadt entdeckt und diese sofort per Handy melden kann. Diesen Komfort sehen die anderen Parteien anscheinend nicht und folgen der Argumentation von Sommer: Es ist einfacher, zuhause eine E-Mail oder Brief zu schreiben, oder auf die Bürgersprechstunde zu warten, nachdem ich das Beweisfoto analog entwickelt habe. So kann der Müll oder eine kaputte Ampel noch in Ruhe für Verdruss sorgen.“