Fehlendes Bahnhofsdach – Zierkes Vorschlag wird geprüft

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Berlin / Uckermark – Als nach dem vor Ort Termin mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Stefan Zierke und der Deutschen Bahn in Prenzlau bekannt wurde, dass das fehlende Bahnhofsdach erst bis 2022 erneut wird, richtete sich der Wahlkreisabgeordnete Zierke erneut mit einem Schreiben an die Deutsche Bahn.

Tenor: Skandalöse Zustände. Das kann nicht sein. Wir brauchen eine provisorische Überdachung.
Diesen Vorschlag unterbreitete Stefan Zierke schon Anfang 2018. Nun wird dieser Vorschlag endlich ernsthaft von der Deutschen Bahn geprüft. So heißt es in einem Schreiben der DB an Zierke: „Um ein haltbares und für unsere Kunden nachhaltiges Provisorium zur Verfügung zu stellen, werden wir die aktuell anlaufende Vorplanung nutzen, um die Prüfung durchzuführen. Das Ergebnis liegt uns voraussichtlich im Herbst vor.“

„Ich bin froh, dass endlich Bewegung in die Sache kommt. Daher werde ich auch nicht locker lassen, bis die Deutsche Bahn hier tätig wird. Gerade in der aktuellen Situation, wo die Strecke nach Berlin und Prenzlau unterbrochen ist, brauchen die Reisenden doch einen Hitzeschutz“, so Stefan Zierke.
„Ich freue mich aber auch, dass die Deutsche Bahn mir mitgeteilt hat, dass sie bis zur Prüfung im Herbst auch eine Überdachung des Fahrkartenautomaten anstreben. Diese Entscheidung wird im Juli gefällt“, informiert der Bundestagsabgeordnete für die Uckermark.

Auch trotz eines vereinfachten Plangenehmigungsverfahrens wird das neue Dach voraussichtlich Anfang 2022 gebaut. Bis dahin werden Vorplanungen, Entwurfsplanungen, das Planfeststellungsverfahren sowie die Vergabe der Bauleistungen durchgeführt.

„Dieses Verfahren kann wahrscheinlich kein Mensch nachvollziehen. Auch für mich ist es unverständlich, dass es so lange dauert. Aber nachdem jetzt zwei Jahre nichts passiert ist, können die Prenzlauer zumindest auf ein provisorisches Dach hoffen. Ich werde mich dafür mit aller Kraft einsetzen“, so Stefan Zierke abschließend.