Krankenhäuser in Prenzlau, Templin, Schwedt und Eberswalde erhalten Finanzspritze

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Berlin / Uckermark / Barnim – In der Uckermark und im Barnim werden vier regionale Krankenhäuser finanziell unterstützt, um die medizinische Versorgung im ländlichen Raum zu sichern. Darüber informiert der SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Zierke.

 „Heute ist ein fantastischer Tag für die medizinische Versorgung in der Uckermark und im Barnim. Das Sana Krankenhaus in Templin, das Asklepios Klinikum in Schwedt, das Kreiskrankenhaus in Prenzlau und das Werner Forßmann Krankenhaus in Eberswalde erhalten jeweils 400.000 Euro vom Bund. Damit fließen 1,6 Millionen Euro in die Uckermark und in den Barnim. Eine tolle Sache für die Menschen in meiner Heimat. Das zeigt auch, dass wir ordentlich regieren“, freut sich Stefan Zierke (SPD).

„Wir haben uns im Rahmen des Pflegepersonalstärkungsgesetzes (PpSG) dafür eingesetzt, dass ein Teil der freigewordenen Mittel aus dem bisherigen Pflegezuschuss gezielt an Krankenhäuser in ländlichen Regionen fließt. Der bisherige Pflegezuschuss für Krankenhäuser konnte entfallen, da die Pflege am Bett jetzt vollumfänglich von den Krankenkassen refinanziert wird. Ich freue mich sehr, dass wir uns mit diesem Vorschlag durchsetzen konnten und die Förderung der Krankenhäuser im nächsten Jahr starten kann“, erklärt Zierke.

Die Auswahl der Krankenhäuser richtet sich nach der Bevölkerungsdichte der Region, den Fahrzeiten zu alternativen Krankenhäusern und nach den vorhandenen Fachabteilungen des Krankenhauses. So müssen die geförderten Krankenhäuser mindestens eine Abteilung für Geburtshilfe, für Innere Medizin und eine chirurgische Fachabteilung zur Versorgung von Notfällen bereithalten.

Ab 2020 fließen rund 48 Millionen Euro an Krankenhäuser in ländlichen Regionen. Die Mittel verteilen sich auf 120 Krankenhäuser, die je 400.000 Euro erhalten. Die Liste der geförderten Krankenhäuser wurde jetzt veröffentlicht und wird jährlich aktualisiert.