Letztes Kitajahr beitragsfrei!

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Für die Bildung unserer Kleinsten – Ab dem 1. August 2018 wird das letzte Kitajahr gebührenfrei.

Das bedeutet, dass Eltern für ihre Kinder im Vorschuljahr keine Beiträge mehr zahlen müssen. Zugleich wird der Personalschlüssel in den Kitas verbessert. Dieser bedeutet für jede Kita kleinere Gruppen und mehr Zeit für jedes einzelne Kind. Ein entsprechender Gesetzentwurf des Bildungsministeriums wurde nach langer Diskussion im Frühjahr vom Landtag verabschiedet.

„Für die SPD Prenzlau ist wichtig, dass die Abschaffung der Beiträge für das letzte Kita-Jahr nur ein Schritt zu kostenfreien Kitas in Brandenburg ist. Weitere Schritte werden folgen. Für die SPD ist klar, dass Kita qualitativ noch besser werden soll.“, erklärt Stefan Krüger, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Prenzlau. Viele uckermärkische Familien werden dadurch mehr Geld in der Haushaltskasse haben. Familien sparen so durchschnittlich 1.320 Euro im Jahr. Dabei ist ganz egal, ob Kinder eine kommunale Kita oder Kitas freier Träger besuchen werden. „Dieser Schritt war überfällig. Viele unserer Nachbarn haben den Weg schon längst eingeschlagen. In insgesamt 11 Bundesländern gibt es mittlerweile die teilweise oder komplette Beitragsbefreiung. Gut, dass sich auch die SPD im Landtag dafür stark gemacht hat. Für mich ist das eine Aufwertung frühkindlicher Bildungseinrichtungen.“ berichtet Stefan Krüger.

Neben der finanziellen Entlastung von Familien werden damit gleiche Startchancen für alle Kinder, für Familien in ländlichen Regionen und in Städten geschaffen. Ein wichtiger Meilenstein für das Land Brandenburg. Die Gebührenfreiheit im letzten Kindergartenjahr wird das Land etwa 41,6 Millionen Euro kosten. Die Zustimmung zum neuen Gesetz war breit: Es gab nur eine Gegenstimme sowie einige Enthaltungen. Das entgangene Geld erstatten Landkreise und kreisfreie Städte den kommunalen und freien Trägern.

„Das Besondere ist, dass die Beitragsfreiheit nicht beantragt werden muss. Das läuft für die Eltern sehr unbürokratisch. In den meisten Fällen werden die Eltern einfach nur den Dauerauftrag kündigen müssen.“ freut sich Stefan Krüger.