Prenzlau: Der Kurgarten …

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Die SPD Prenzlau informiert zu der aktuellen Berichterstattung über den Kurgarten in Prenzlau. Im Artikel des Uckermark Kuriers wurden aus redaktionellen Gründen nur kurze Passagen der Presseanfrage abgedruckt. Daher stellen wir Ihnen unser vollständiges Statement sehr gerne zur Verfügung.

Der Kurgarten war einst die Anlaufstelle in Prenzlau – als Gastronomie und Club. Die Pläne der Wohnungsgenossenschaft für den Neubau sehen bisher kein solches Angebot vor. Würden Sie als künftige/r Stadtverordnete/r darauf bestehen, dass ein Teil des Gebäudes als Gastronomie vorgehalten werden soll – beispielsweise für ein Café oder ähnliches?

Wenn man die Historie und die Erfahrungen aus der LAGA betrachtet, dann war der Kurgarten mit seinem Angebot immer ein beliebter und erfolgreicher Ort. Auch für junge Erwachsene, die dort gerne gefeiert haben. Daher würde ich ein gastronomisches Angebot sehr begrüßen.

Wenn Sie auf den aktuellen Entwurf der Wohnungsgenossenschaft blicken: Würden Sie Änderungen vorschlagen und wenn ja, warum?

Die jetzigen Pläne überzeugen mich und die SPD Prenzlau nicht. Die Bebauung darf nicht den historischen Blick auf die Stadtmauer und den nachempfundenen Sternberg in dem Maße einschränken. Der Kurgarten muss hierbei nicht historisch nachempfunden werden, auch eine verträgliche moderne Bebauung in deutlicher kleinerer Kubatur ist vorstellbar.

In Prenzlau wird viel gebaut, es gibt an den Projekten von Keßler-Bau (Aldi/Kietzstraße), Wohnbau(Schützenquartier Grabowstraße) und Wohnungsgenossenschaft (Kurgarten) aber auch viel Kritik – würden sie als Stadtverordnete/r mehr oder weniger Einfluss auf solche Bauvorhaben nehmen wollen?

Die Stadtverordneten haben durch die Ausschüsse und die politische Arbeit ausreichende Beteiligung und Mitsprache. Ich finde es wichtiger, dass die Prenzlauer sich aktiv beteiligen und auch mitwirken können.